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Geschichte



Wilhelm Walters, ein echter Berliner Junge, der selbst mit Erfolg Radrennen bestritten hatte, förderte den Radrennsport, den Hallenradsport und vergaß dabei auch den Radwandersport nicht.

Trotz der Krisenjahre von 1930 bis 1933 wuchs die Mitgliederzahl ständig.

1936 übernahm Otto Trostmann den Vorsitz des Vereins.
In dieser Zeit konnte Wollewitz, Bosenius und Voss die ersten Erfolge bei Straßenrennen erzielen. In dieser Zeit wurde auch der Nachwuchs gefördert, und die Jugendlichen Kuhs, Schmitz und Möll konnten schöne Erfolge erzielen.

Den größten Triumph erzielte Kurt Wevelsiep nach vielen Siegen und Platzierungen in der Hauptklasse 1938 bei der Deutschen Meisterschaft in Gießen, wo er im Spurt hinter Scheller, Meurer und Saager den vierten Platz belegte.

Aber auch als Veranstalter von Straßenrennen machte der Verein von sich reden.
Der damalige Chef der Velberter Zeitung, Karl Flothmann sen. brachte sehr viel Verständnis für den Radsport auf. Unter seiner Förderung wurden von 1937 bis 1941 Straßenrennen auf dem Rützkausener Rundkurs ausgetragen.

Wie in allen anderen Vereinen riss der zweite Weltkrieg auch im Radsportverein 1926 Velbert große Lücken. Otto Trostmann, Kurt Wevelsiep, Hans Wollewitz, Gustav Thermer, Heinz Stürser und Willi Baier kehrten nicht mehr zurück.

Als 1946 die ersten Heimkehrer aus der Gefangenschaft zurückkamen, wurde unter dem damaligen Vorsitzenden Paul Möll der Sportbetrieb wieder aufgenommen.
1948 wurden wieder die ersten Gehversuche von Aktiven des Vereins unternommen, um an öffentlichen Straßenrennen teilzunehmen.

1949 übernahm Artur Möll den Vorsitz und im selben Jahr wurde unter seiner Leitung der „Große Straßenpreis der Schloß- und Industriestadt Velbert“ auf dem bekannten Hefeler Rundkurs ins Leben gerufen. Diese Veranstaltung wurde von den Sportfreunden Helmut Schmitz, Heinz Berthel, Alfred Thöne und Hans Günter Steinhauer in den sechziger Jahren weiter ausgebaut.
Als Lohn dafür wurde vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) 1961 die Deutsche Straßenmeisterschaft nach Velbert verlegt.
Danach wurden Ländervergleichskämpfe und Auswahlrennen für die Olympia- Ausscheidungen in Velbert ausgetragen.

Nachdem der Verein einige Jahre auf der Rundstrecke am Wasserturm- Hochhaus zusätzliche Radrennen durchführte, entschloss man sich 1967 auch in der Nachbarstadt Heiligenhaus für den Radsport neue Freunde zu gewinnen.
Seit 1967 veranstaltete man in Verbindung mit dem Velberter Straßenrennen auch in Heiligenhaus Straßen- und Rundstreckenrennen.
Unter dem Vorsitz von Wynfried Pollecker wurden die Rennen in Heiligenhaus und Velbert als Etappenrennen durchgeführt.

Aber nicht nur durch Veranstaltungen machte der Verein von sich reden, auch die Aktiven des Rennsports wurden gezielt gefördert. Viele junge Sportler des Vereins nahmen seither aktiv am Radrennen teil.

Siegfried Rolles, Harry Runge, Manfred Tüller, Willi Sievering konnten zur höchsten deutschen Amateurklasse aufsteigen. In der Geschichte des Radsports in Niederberg bisher unerreicht, kam der spätere Berufsfahrer Günter Tüller mit großen Erfolgen heraus.
Nachdem er schon in der Jugendklasse über 50 Siege herausfahren konnte, stieg er in kurzer Zeit zur A-Klasse auf. 1959 gelang ihm der große Wurf indem er in Voburg „Deutscher Meister der Radamateure“ wurde. Während seiner Amateurlaufbahn, in der er ununterbrochen der Deutschen Nationalmannschaft angehörte, nahm Günter Tüller an drei Weltmeisterschaften teil.
Durch gezielte Trainingsarbeit konnten auch die Fahrer Hermann Eckardt und Günter Umlauf von der Jugendklasse aus bis in die höchste deutsche Amateurklasse aufsteigen.

Die Rennfahrerabteilung konnten auch in den Jahren darauf sehr viele Erfolge erringen.
Hier sei besonders die Leistung von Markus Deus erwähnt, der im grünen Velberter Trikot über 100 mal den Siegeskranz in Empfang nehmen konnte.

Im Feld der höchsten deutschen Amateurklasse A/B starteten zu dieser Zeit sieben Fahrer.
So viele wie noch nie zuvor. Der RV 1926 Velbert wurde vertreten durch die Fahrer:
Stefan Schneider, Andreas Kemper, Mike Deus, Thomas Runge, Hermann Eckhardt, Ludger Ahlen und Michael Schaffner.
In der C-Klasse fuhren: Markus Ader, Norbert Fröhlen, Roger Hütt und Günter Umlauf.
In der Jugend- und Juniorenklasse starteten die hoffnungsvollen Fahrer: Markus Deus, Carsten Kirchner, Stefan Biermanski und Markus Schlieper.
Auch in der Seniorenklasse hatten die Fahrer: Harry Runge und Reinhard Biermanski schöne Erfolge zu verzeichnen.

Im Jahr 1978 entschloss sich der Verein eine neue Sportart aufzunehmen, den Kunstradsport.
Unter der Leitung von Martine Kuhn wuchs die Abteilung schnell.
Es dauerte nicht lange, da kamen auch schon die ersten Erfolge.
Nicht nur im Bezirk, auch auf Landes- und Bundesebene waren die Aktiven erfolgreich.
Utz Klein konnte in den Jahren 1984 und 1985 sowohl Landesverbandsmeister als auch Nordwestdeutscher Juniorenmeister werden. 1986, nach seinem Aufstieg in die Männerklasse, gelang ihm der Hattrick und wurde erneut Landesverbandsmeister.
Der Juniorenvierer mit: Hans- Peter Diett, Volker Kuhn, Oliver Posati und Stefan Conlé sicherten sich 1984 den zweiten Platz bei der Landesverbandsmeisterschaft.
Die Mädchen standen den Jungs in nichts nach. Doris Irländer konnte mit Bettina Kemper ebenso wie Tanja Kuhn mit Britta Richter im Zweier Kunstradfahren gute Plätze auf Bundesebene erzielen.
Der Vierer weibliche Jugend im Einradfahren mit Kirsten Düsterhöft, Anke Cours, Tanja Kuhn und Manuela Saat errangen 1986 die Landesverbandsmeisterschaft.
Thilo Gaß und Volker Seitz konnten im Zweierkunstradfahren der Schüler 1982 in Mainz an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen.
Stephanie Nüse und Sandra Petzold erreichten dieses Ziel 1994 in Frankfurt, Natalie Ludwig 1995 in Mönchengladbach und 1996 in Velbert. Eine besondere Herausforderung für den Verein, die Deutsche Jugend- und Juniorenmeisterschaft im Hallenradsport in der Sporthalle Birth ausrichten zu dürfen. Pünktlich zum 70- jährigen Bestehen des Vereins.
In den folgenden Jahren konnte der RV 1926 Velbert immer wieder Sportler zu den Deutschen Meisterschaften führen.
2007 dann der große Erfolg:
Der Radsportverein 1926 Velbert wurde Deutscher Meister im 4er Einradfahren der Jugend (offene Klasse).
Alisa Kubitschek, Isabell Mintert, Kathrin Gorczynski und Tobias Kühndahl holten den erstmals auf einer Deutschen Meisterschaft ausgeschriebenen Titel.
Tobias Kühndahl startete zusätzlich im 1er Kunstradfahren und errang den 15. Platz.

1979 wurde auch die Radtouristikgruppe ins Leben gerufen. Diese Sportkameradinnen und Kameraden betreiben diese konditionsfördernde Sportart, um den alltäglichen Streß des Berufslebens wenigstens am Wochenende ein wenig vergessen zu lassen und ihre Gesundheit zu stabilisieren. Auch hier war ein stetiger Zuwachs zu verzeichnen. Ein Zeichen dafür, dass der Radsport trotz steigender Motorisierung nicht in Vergessenheit gerät.

1994 wurde dann der Hallenradsport in den Fachgebieten erweitert. Es kam das Radballspiel hinzu. Karl- Heinz Ludenia und Volker Kuhn standen der Radballabteilung zur Verfügung. Sie informierten sich, organisierten Radmaterial und bestanden die Prüfung zum Spielleiter.
Es waren alles Anfänger die zum Verein kamen, aber diese erste Gruppe von Radballbegeisterten Schülern, festigte sich schnell und erste Erfolge waren dann auch zu verzeichnen.
1996 holten sich die beiden B- Schüler Christopher Wolframm und Dennis Koch den Vize- Landesmeister Titel und sicherten sich damit die Teilnahme zum Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft. Die A- Schüler Sascha Bajorat und Marcel Manhold erreichten den 5. Platz bei den Landesmeisterschaften.

Zur Tradition im Hallenradsport wurde der vom RV 1926 Velbert organisierte Schlossstadt Pokal und der Bambi- Cup für Sportler im Anfänger- und Nachwuchsbereich.

Der Verein sieht seine Aufgabe aber nicht nur in der rein sportlichen Betätigung seiner Mitglieder, sondern auch in der Pflege der Kameradschaft. Eine vorbildliche Jugendarbeit steht im Vordergrund. Im Sinne der Volksgesundheit fördert der Radsportverein 1926 Velbert e.V. neben den Leistungssportarten: Radrennsport, Radtouristik, Kunstradsport und Radball auch die Bereiche des Breitensports.
Eine Radwandergruppe trifft sich nach Absprache ganzjährig zu gemeinsamen Ausfahrten.
Außerdem betreiben die Frauen des Vereins in einer Gymnastikgruppe wöchentlich Ausgleichssport.

Für unsere ganz Kleinen, ab ca. 4 Jahre, gibt es Sport mit Zielsetzung unserer Fachsportarten, aber ohne Leistungsdruck. Talente suchen, finden, pflegen, fördern wird von den Trainern:
Martine Kuhn, Tanja Schwinning (geb. Kuhn), Volker Kuhn, Michael Schween, Benjamin Borchert, Katrin Scharmach, Wioleta Skowronek und ihren Helfern umgesetzt.

Der Verein steht auch im Landesverbandsprojekt Schule – Verband - Sportverein zur Verfügung.
Im Radsportverein 1926 Velbert e.V. werden freiwillige Schülersportgemeinschaften sowie Talentsichtung / Talentförderungstrainingseinheiten ohne Vereinsbindung angeboten.

... to be continued (wird fortgeführt) :-)))

   
© Radsportverein 1926 Velbert e.V.